Freitag, 23. Februar 2007
Zu spät
Die Frau ist todkrank
ihre Ehe zerbrochen
keine Hoffnung auf Glück
Da beginnt ihr Mann sie zu pflegen,
ihr Wärme, Liebe und Nähe zu geben.
Das Glück kehrt zurück!
Sie stirbt nach wenigen Wochen.
Ihr Mann bleibt allein
mit seelischen Schmerzen,
mit gebrochnem Herzen.
Er sieht es nicht ein.
Warum beginnt Fürsorge immer erst dann,
wenn man ohnehin nichts mehr retten kann?
Warum kommt die Liebe immer zuletzt?
Warum nicht heute?
Warum nicht jetzt?
23. Februar 2007 um 21:04
Erlebt? Krass…
Hm. Denke, dass undichtbar Dein Sprachrohe geworden ist.
Respekt.
Ehre Dich gern.
Liebe, jetzt.
vom Papa Björn
25. Februar 2007 um 23:24
Gedicht ist echt gut.
26. Februar 2007 um 14:59
erinnert mich an den einen kurzfilm von “paris, je t’aime!”. hat der film dich inspiriert. ist mal wieder sehr gut gelungen.
26. Februar 2007 um 16:17
Jawoll, Mazze. Der Film hat mich inspiriert. Danke für eure breite Zustimmung für meine Dichtereien. Und ja Björn, ich glaube auch, dass ich zur Zeit eher über Undichtbar mit der Außenwelt kommuniziere…
Schön, dass ihr’s lest!
David
8. Juni 2007 um 13:45
Bin zufällig auf diese Seite gestossen. Sind gute Gedichte bei; gefallen mir sehr gut. Weiter so ….
Servus, Uwe
PS: Man kann es erfahren: Angst und Hass ist erstarrte Liebe, die fließen will …..