Freitag, 16. März 2007

Nachtleben

Ich wandle glücklich
durch finstere Nacht.
Das Firmament, von Sternen übersät.
Der Himmel, wie von Engeln gemacht.
Es ist spät.
Ich denke an dich.

Bäume wiegen sich
voll Sanftmut, rauschen leise.
Mattschwarze Silhouetten.
Blätter im Wind, auf ihrer Reise
drehen Pirouetten.
Ich denke an dich.

Blick zum Mond, Stille umgibt mich.
Meine Gedanken, einsam, verwirrt:
Bin auch ich nur ein verhallender Ton,
der vom Wind umher getragen wird?
Ohne Sinn? Ohne Destination?
Ich denke an dich.

Unten am Fluss verweile ich,
Zäh wälzt sich die glänzende Masse dahin.
Der Strom liegt vor mir, fließt mit Gelassenheit.
Ich spüre, wie abhängig ich von dir bin.
Ich verbringe mein Leben mit dir. In Ewigkeit.
Ich liebe dich.

Kommentar schreiben