Freitag, 23. März 2007

Regentage

Es regnet in Strömen.
Die Wolken verschworen.
Die Sonne verschollen, wie niemals geboren.
Tropfen, die dem einzigen Fall ihres Lebens frönen.

Mein Kopf, erfüllt vom rauschenden Dröhnen.
Meine Füße, im Atlantis der Pfützen verloren.
Meine Hände, blau, zitternd und eisig gefroren.
Mein Hals, strapaziert, nichts als heiseres Stöhnen.

Noch bist du fern, doch ich lauf’ auf dich zu.
Sehne mich, rufe und suche. Wo bist du?
Halte mich fest in deinem liebenden Arm.

Am Ende geborgen, wenn der Himmel sich lichtet.
Alle Tränen getrocknet, jede Trauer vernichtet.
Ich bin bei dir. Mir wird unendlich warm.

3 Kommentare zu „Regentage“ »»

  1. Anonymous sagt:

    Oah, voll schön!
    - What a inspiration!
    Gefällt mir…

    Deine Tine

  2. Rico sagt:

    Mir gefällt Strophe 1.

  3. Tine sagt:

    Extrem cool. Respekt!

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