Freitag, 23. März 2007
Regentage
Es regnet in Strömen.
Die Wolken verschworen.
Die Sonne verschollen, wie niemals geboren.
Tropfen, die dem einzigen Fall ihres Lebens frönen.
Mein Kopf, erfüllt vom rauschenden Dröhnen.
Meine Füße, im Atlantis der Pfützen verloren.
Meine Hände, blau, zitternd und eisig gefroren.
Mein Hals, strapaziert, nichts als heiseres Stöhnen.
Noch bist du fern, doch ich lauf’ auf dich zu.
Sehne mich, rufe und suche. Wo bist du?
Halte mich fest in deinem liebenden Arm.
Am Ende geborgen, wenn der Himmel sich lichtet.
Alle Tränen getrocknet, jede Trauer vernichtet.
Ich bin bei dir. Mir wird unendlich warm.
24. März 2007 um 10:02
Oah, voll schön!
- What a inspiration!
Gefällt mir…
Deine Tine
24. März 2007 um 18:32
Mir gefällt Strophe 1.
25. März 2007 um 12:35
Extrem cool. Respekt!