Samstag, 7. April 2007
Sterben lernen
Die größte Beachtung wird dir geschenkt,
wenn du noch im Bauch deiner Mutter liegst
oder dich sanft in ihren Armen wiegst.
Dein Leben wird in sicheren Bahnen gelenkt.
Später, wenn alles von dir abhängt,
du selbst Kindern das Leben gibst
und plötzlich deine Frau nicht mehr liebst,
hat man die Anerkennung gesenkt.
Als Greis bis du unzugänglich,
man ist feige und meidet dich.
Du bist einsam, die Wohnung ist leer.
Wenn man dich noch einmal ruhmreich verehrt
und dir eine Vielzahl an Gästen beschert,
lebst du schon einige Tage nicht mehr.
8. April 2007 um 07:41
Also mal ehrlich David: Wann änderst Du endlich Dein “über mich” - Du bist kein mainstreamäßiger Jugendlicher.
Sterben lernen schreibt man nicht im Mainstream.
Vielleicht schreibe ich heute auch noch was über Tod und Auferstehung.
Björn
8. April 2007 um 13:12
Mann Mann!!!
Was geht denn mit Dir?
Sehr cool.
Echt krass, was Du da geschrieben hast!
Und leider viel zu häufig auch wahr.
Erinnert mich an ein Lied von Blumentopf (Manfred Mustermann). Da geht es auch um das Thema.
Weiter so mein Freund…
Deine Tine
10. April 2007 um 16:18
Danke für eure coolen Kommentare meine zwei lieben!
Weiß ja auch nicht, wo diese mysteriösen Gedanken herkommen… aber manchmal sprudelt es halt aus mir raus!
Gut, dass es euch gefällt!
Euer David
11. April 2007 um 14:46
They say there’s a heaven for those who will wait,
Some say it’s better but I say it ain’t,
I’d rather laugh with the sinners than cry with the saints,
the Sinners are much more fun,
you know that only the good die young!
- Billy J.