Mittwoch, 11. April 2007
Schlaflos
Was bin ich denn so schlaflos?
Was raubt mir denn die Nacht?
Der Gedankenströme maßlos,
doch nichts zu End’ gedacht!
Mein Körper ohne Rast,
mein Kopf so aufgewühlt.
Die Schultern voller Last,
im Geiste ausgekühlt.
Schwärze der Nacht, so komm und rette mich!
Hülle die Welt in Dunkelheit!
Entzünde die Sterne zärtlich,
auf dass ich ruhe in Seeligkeit.
Wie viel’ sind schon verzweifelt
am nächtlichen Leid?
Im Mondesschein gegeißelt
durch Schlaflosigkeit.
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