Donnerstag, 10. Mai 2007
Dein Schmerz
Dein stummer Blick, dein dumpfer Schmerz,
dein Meer aus nassen Tränen,
erschüttert mich, durchbohrt mein Herz,
sucht schamlos, mich zu lähmen.
Ein Zittern, es ist kaum zu hören,
verdunkelt deine Stimme.
Es soll mich bitterlich verstören,
betäubt all meine Sinne.
Die Wangen sind vom Weinen warm,
ich kühl’ sie mit den Händen.
Verzweifelt halt’ ich dich im Arm,
kann keinen Trost mehr spenden.
Deine Nasenflügel beben,
die Stirn in tiefen Falten.
Dein Blick wird mich auf ewig prägen,
mein Herz vom Schmerz gespalten.
11. Mai 2007 um 12:19
David du hast mal wieder traumhaft gedichtet, respekt!
als ich das gedicht heut morgen gelesen habe, wurde der inhalt mir nicht so ganz bewusst, nach 2.maligem lesen schon un es ist echt traurig.
gruß julia
12. Mai 2007 um 12:00
Respekt!
Nicht nur vor Deiner Fähigkeit, Dinge in Worte zu fassen. Vielmehr vor Deiner Bereitschaft, zu tragen, mitzuleiden, zu geben… Wünschte, ich könnte das so.
Liebe Grüße, geh weiter so,
wawawa
16. Mai 2007 um 14:46
Oh, vielen Dank für euren “Respekt”. Freue mich immer so sehr über irgendwelches Lob - Danke.
Aber es beleibt festzustellen: Ich bin keineswegs so traurig wie meine Gedichte! Im Gegenteil.
Einen wunderschönen Gruß an alle, die das lesen.
David Westenfelder