Donnerstag, 10. Mai 2007

Dein Schmerz

Dein stummer Blick, dein dumpfer Schmerz,
dein Meer aus nassen Tränen,
erschüttert mich, durchbohrt mein Herz,
sucht schamlos, mich zu lähmen.

Ein Zittern, es ist kaum zu hören,
verdunkelt deine Stimme.
Es soll mich bitterlich verstören,
betäubt all meine Sinne.

Die Wangen sind vom Weinen warm,
ich kühl’ sie mit den Händen.
Verzweifelt halt’ ich dich im Arm,
kann keinen Trost mehr spenden.

Deine Nasenflügel beben,
die Stirn in tiefen Falten.
Dein Blick wird mich auf ewig prägen,
mein Herz vom Schmerz gespalten.

3 Kommentare zu „Dein Schmerz“ »»

  1. JuliA sagt:

    David du hast mal wieder traumhaft gedichtet, respekt!
    als ich das gedicht heut morgen gelesen habe, wurde der inhalt mir nicht so ganz bewusst, nach 2.maligem lesen schon un es ist echt traurig.

    gruß julia

  2. Anonymous sagt:

    Respekt!
    Nicht nur vor Deiner Fähigkeit, Dinge in Worte zu fassen. Vielmehr vor Deiner Bereitschaft, zu tragen, mitzuleiden, zu geben… Wünschte, ich könnte das so.
    Liebe Grüße, geh weiter so,
    wawawa

  3. David sagt:

    Oh, vielen Dank für euren “Respekt”. Freue mich immer so sehr über irgendwelches Lob - Danke.
    :-)
    Aber es beleibt festzustellen: Ich bin keineswegs so traurig wie meine Gedichte! Im Gegenteil.

    Einen wunderschönen Gruß an alle, die das lesen.
    David Westenfelder

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