Sonntag, 27. Mai 2007
Hungerbauch
Obwohl ich gerade gegessen hab’
hält mich schon wieder der Hunger auf Trab.
Er scheucht mich zum Kühlschrank, den mach ich auf -
Nahrung gegen den Hungerbauch!
Zum Glück kann ich hier hemmungslos fressen
und nach kürzester Zeit ist der Hunger gegessen.
Unmöglich, dass man so viel essen kann -
Ich fühle mich regelrecht aufgebläht an!
Wie ist es da eigentlich, gar nichts zu haben?
Und buchstäblich am Hungertuch zu nagen?
Im schrecklichsten Leid, in elender Not -
Dort ist der Hunger das tägliche Brot…
27. Mai 2007 um 20:35
es lebe die kreativität! david, du genie!
28. Mai 2007 um 19:05
Danke, Mazze, ebenfalls Genie.
Eine kleine Botschaft (die ungehört verhallt) an jene Staats- und Regierungschefs, die beim G8-Gipfel über Afrika Reden wollen (und sich den Bauch dabei vollschlagen).
Guten Appetit!
4. Juni 2007 um 14:01
Schick dein Gedicht doch an die micha-initiative, dann verhallts vielleicht nicht ungehört. http://www.micha-initiative.de (CVJM e/motion Essen ist da recht aktiv dabei).
Liebe Grüße, frohes Dichten und Trachten,
die Wawawa