Freitag, 29. Juni 2007

Der berauschende Redner

Er öffnet den Mund, beginnt den Bericht.
Die Worte sprudeln aus ihm heraus,
die Gedanken sind denen der Hörer voraus.
Das Publikum spricht.

Die Wortwalze wälzt sich, Momente verfliegen.
Doch auch nach gefühlt gefühllosen Stunden
hat der Referent keine Pointe gefunden.
Kugelschreiberminen verbiegen.

Endlich! Danke für die Aufmerksamkeit.
Von Aufmerksamkeit war nie eine Spur,
ein Tross, der durch geistige Einöde fuhr.
Schläfrig nach all der verlorenen Zeit.

Ein Kommentar zu „Der berauschende Redner“ »»

  1. Rico sagt:

    verarbeitest du gerade geistig Björns GFS?

    und um ehrlich zu sein, als ich auf der Suche nachm Fleig war wegen dem Endwahlzettel bin ich die meiste Zeit wie Plankton durchs Schulhaus getrudelt nur um un einen Rest an Dynamik zu retten.

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