Mittwoch, 4. Juli 2007

Vom Lieben

Ich möchte so gerne bedingungslos lieben.
Nicht gehindert durch Sorge und Neid,
die eitlen Komplizen der Selbstverliebtheit.
Nicht von Vorurteilen ins Dunkel getrieben.

Ich will dich bereichern, mich freuen auf dich.
Will dir all mein Vertrauen schenken,
nur an das Schöne der Liebe denken.
Doch viel zu häufig scheitere ich.

Ich sehne mich, diese Gabe zu haben.
Dich anzunehmen, dich ganz allein,
nicht überlegen, überlegen zu sein.
Sondern dich hoch über allem zu tragen.

Ich greife danach, dir gerecht zu werden.
Dich aufzufangen, wann immer du fällst,
weil du mein Glück in den Händen hältst.
Nichts soll diese Sehnsucht gefährden.

4 Kommentare zu „Vom Lieben“ »»

  1. David sagt:

    Ich möchte zu diesem Gedicht etwas Folgendes anmerken, um Missverständnissen vorzubeugen:

    Es ist nicht das Lieben an sich (oder gar das Führen einer Beziehung), das mir schwer fällt. Vielmehr ist es die Fähigkeit, bedingungslos, ganz ohne Vorbehalte, jeden und alles zu lieben und ausschließlich die positiven Seiten zu sehen, die ich mir für mein eigenes Leben wünsche.

    Ich denke, wer es ansatzweise schafft, anderen mit Liebe zu begegne, ist auf einem guten Weg. Ich finde, wir alle sollten versuchen, liebvoll, voller Liebe, zu sein.

    Das war auch schon.
    Nur so ein netter, kleiner Gedanke. :-)

    Euer
    David Westenfelder

  2. julikoe sagt:

    schön, einfach nur schön … :)

  3. Barbara sagt:

    Respekt!
    von einer, die noch viel zu lernen hat.

  4. Rico sagt:

    “Ich greife danach, dir gerecht zu werden.
    Dich aufzufangen, wann immer du fällst,
    weil du mein Glück in den Händen hältst”

    wobei man wieder beim Egoismus wäre ;) so handeln, damit DEIN Glück nicht in Gefahr ist.

    “ganz ohne Vorbehalte, jeden und alles zu lieben und ausschließlich die positiven Seiten zu sehen”

    es fällt dir vielleicht schwer, weil es totaler Unsinn ist alles zu lieben. Liebe einfach das, was es verdient (mich z.B.) und lass die anderen wo sie sind.

Kommentar schreiben