Dienstag, 25. September 2007

Mehr Rennen

Mein Leben ist Rennen
und Rennen mein Leben.
Dich sehen, uns trennen
nichts nehmen, viel geben.

Ich renne ohne Unterlass!
Verzweiflung, Panik, Nächstenhass!

Wie oft bin ich schon gerannt?
Die Rücklichter der Bahn
von hinten nur erkannt.
Fahrplan, Verfolgungswahn.

Ich darf niemals stehen bleiben!
Weiter laufen, weiter schreiben!

Lustlos, Pflicht verpflichtet
Pflicht ruft auch ohne Lust.
Lautlos, Angst gedichtet
nicht ganz dicht, Lustverlust.

Der schönste Sand rinnt durch die Hand!
Schon ausgebrannt, zuviel gerannt.

Ein Kommentar zu „Mehr Rennen“ »»

  1. JuliA sagt:

    dieses gedicht spiegelt den normalen alltag eines vielbeschäftigten 12klässlers wieder… fphl mich iwie genauso…

    ich voll gut des gedicht un ich war ja au shcon ewig nimmer auf deinem undichtbar-blog

    grüßle julia

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