Montag, 1. Oktober 2007

Sie (begraben)

Was sollte nicht alles noch aus uns werden!
Ärzte, Kapitäne und Astronauten.
Die Träume sind da - wer kann sie gefährden?
Wie Architekten, die Hochhäuser bauten,
wie Kommissare, die Morde aufklärten,
wie Forscher, die Hochkomplexes durchschauten
wollten wir werden - bis sie sich beschwerten.
Sie, die uns sagten, wir könnten das gar nicht.
Die Aufgeklärten, vom Leben gelehrten.
Sie löschten das Feuer, sie löschten das Licht.
Redeten, bis wir die Träume aufgaben.
Sie nahmen uns die Perspektive, die Sicht.
Die Träume sind fort - sie wurden begraben.

6 Kommentare zu „Sie (begraben)“ »»

  1. JuliA sagt:

    hat des gedicht irgendeinen besonderen hintergrund?

    is gut …:)

    gruß julia
    schönes wochenende

  2. David sagt:

    Danke für deinen Kommentar.

    Einen persönlichen Hintergrund gibts nicht. Ist eher die Aufarbeitung einer Filmszene aus “Das Streben nach Glück” mit Will Smith und seinem Sohn!
    :-)
    Toller Film.

    Gruß vom David

  3. JuliA sagt:

    du hast den film auch gesehn? der war schön gell ?

    gruß julia

  4. Jens sagt:

    Hey David,

    wieder ein sehr schönes Gedicht; es gefällt mir nicht nur sprachlich, sondernauch inhaltich in besonderer Weise, es ist eine Thematik mit der sich viele Leute, gerade in unserem Alter befassen. Träume sind ein persönliches Kleinod, Gedanken mit Persepktive, Ziele mit Schwärmerei. Und oft werden sie trotz aller Widerstände Realität

    …i have a dream…

  5. David sagt:

    Danke Jens!
    :-)
    Ist ja prima, dass es euch gefällt. Hab die Form ausm Deutsch-Unterricht, heißt: Terzinen. Hab ich vorher noch nie gehört und mal ausprobiert!

    Gruß vom David

  6. JuliA sagt:

    man lernt immer wieder dazu…:)

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