Montag, 1. Oktober 2007
Sie (begraben)
Was sollte nicht alles noch aus uns werden!
Ärzte, Kapitäne und Astronauten.
Die Träume sind da - wer kann sie gefährden?
Wie Architekten, die Hochhäuser bauten,
wie Kommissare, die Morde aufklärten,
wie Forscher, die Hochkomplexes durchschauten
wollten wir werden - bis sie sich beschwerten.
Sie, die uns sagten, wir könnten das gar nicht.
Die Aufgeklärten, vom Leben gelehrten.
Sie löschten das Feuer, sie löschten das Licht.
Redeten, bis wir die Träume aufgaben.
Sie nahmen uns die Perspektive, die Sicht.
Die Träume sind fort - sie wurden begraben.
5. Oktober 2007 um 14:45
hat des gedicht irgendeinen besonderen hintergrund?
is gut …:)
gruß julia
schönes wochenende
6. Oktober 2007 um 08:19
Danke für deinen Kommentar.
Einen persönlichen Hintergrund gibts nicht. Ist eher die Aufarbeitung einer Filmszene aus “Das Streben nach Glück” mit Will Smith und seinem Sohn!
Toller Film.
Gruß vom David
6. Oktober 2007 um 11:52
du hast den film auch gesehn? der war schön gell ?
gruß julia
17. Oktober 2007 um 20:33
Hey David,
wieder ein sehr schönes Gedicht; es gefällt mir nicht nur sprachlich, sondernauch inhaltich in besonderer Weise, es ist eine Thematik mit der sich viele Leute, gerade in unserem Alter befassen. Träume sind ein persönliches Kleinod, Gedanken mit Persepktive, Ziele mit Schwärmerei. Und oft werden sie trotz aller Widerstände Realität
…i have a dream…
23. Oktober 2007 um 19:17
Danke Jens!
Ist ja prima, dass es euch gefällt. Hab die Form ausm Deutsch-Unterricht, heißt: Terzinen. Hab ich vorher noch nie gehört und mal ausprobiert!
Gruß vom David
30. Oktober 2007 um 21:56
man lernt immer wieder dazu…:)