Dienstag, 19. Februar 2008
Morgengrauen
Der Zeiger der Uhr rotiert viel zu schnell,
Tage verschwimmen zu hell-dunkel-hell.
Die Nächte enden im Morgengrauen
mit ratlosem aus dem Fenster Schauen.
Am Himmel leuchten kraftlose Sterne,
der Blick schweift in die planlose Ferne.
Das Morgenlicht scheint ein Zeichen zu sein,
doch Berge verdecken den Sonnenschein.
Wie Augen blicken Zukunftsgedanken
auf am Horizont liegende Schranken.
Am Tag verschließen sie ihre Lider,
bei Dunkelheit erst kehren sie wieder.
Samstag, 16. Februar 2008
Schöpfung
Du kannst es an den Bäumen sehen,
an den Knospen all der Blüten.
An Bienen kannst du es verstehen
und wenn Wirbelstürme wüten.
Du siehst es an Wolken und Regen
am brausenden, tosenden Meer.
Erkennst du sofort diesen Segen?
Oder fällt es dir eher schwer?
Du spürst es am Salz in den Lüften,
an Blitzen und Donner und Wind.
Du merkst es an tausenden Düften,
an jedem geborenen Kind.
Im Sommer strahlt die Sonne mit Macht,
schneeweiße Welten im Winter.
Ich denke mir bei all dieser Pracht:
Da steckt noch viel mehr dahinter.
Freitag, 15. Februar 2008
Abends
Es ist sinnlos, noch zu denken,
sinnlos, weiter wach zu bleiben,
sinnlos, mehr Zeit zu verschwenden,
den Gedanken anzutreiben.
Schlafen, schlafen sollte ich -
leichter wäre es mit dir.
Ich bin einsam ohne dich.
Warum liegst du nicht bei mir?