Montag, 3. März 2008

Vergessen werden

Menschen arbeiten Wochen und Jahre.
Sie streben nach Ruhm und nach Ehre.
Später liegen sie auf einer Bahre
und starren recht leblos ins Leere.

Geräuschlos beenden Menschen ihr Sein,
was sie mühsam erbauten, zerfällt.
Von ihren Werken bleibt nichts als ein Schein,
der die Welt nur noch spärlich erhellt.

Die Menschen wollen unsterblich werden!
Darum sind sie zu Tode schockiert,
wenn sich bei ihrem Abgang von Erden
keiner die letzten Worte notiert.

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