Dienstag, 4. März 2008
Unwetter
Die Wolken sind abends herangezogen.
Der Wind hat die Bäume wie Gräser gebogen.
Die Vögel sind eilig davongeflogen.
Eine schwarze Wand, vor die Sonne geschoben,
hat uns um den blauen Himmel betrogen.
Der Regen wurde in die Tiefe gesogen.
Blitze durchzuckten den Himmel verwoben.
Der Donner ergrollte mit Schnauben und Toben!
Der Hagel hat tausend Fäuste erhoben,
als wolle er all seine Kräfte erproben!
Die Flüsse schwollen zu reißenden Wogen!
Die Berge! Die Täler! Kein Unten! Kein Oben!
Und plötzlich!
Die Stille. Die Sonne. Der Regenbogen.
5. März 2008 um 08:45
wow…wortegewandt!