Samstag, 8. November 2008

Auf der Flucht

Ausdruckslose Dunkelheit
durchbohrt von weißen Lichtern
reflektierte Müdigkeit
aus gähnenden Gesichtern

Gelbe Pfeile in der Nacht
verzerren die Gedanken
Die erdrückend kalte Pracht
aus graubemalten Planken

Auf der Flucht zu dir bin ich
in Finsternis gefangen
alle Sehnen sehnen sich
jetzt zu dir zu gelangen

Stetig quält die Nacht mit Macht
heiße Einsamkeit in mir
Erst wenn hell der Tag erwacht
finde dankbar ich zu dir

Ein Kommentar zu „Auf der Flucht“ »»

  1. Dani sagt:

    sehr krass und sehr gut, wie immer !

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