Freitag, 14. November 2008
Zwei
Ich sitze vor Scherben, versuche zu heilen,
was Nomen und Verben gewaltsam zerbrachen.
Ich stehe und starre und will mich beeilen,
doch scharre und harre seit wir zuletzt sprachen.
Gelegentlich sehe ich Vögel auffliegen,
ich liege und flehe schnell zu dir zu schweben,
um sämtliche Risse sofort zu besiegen,
weil ich dich vermisse, hier in meinem Leben.
20. November 2008 um 19:03
wow. gefällt mir total gut! das gedicht ist richtig gut nachzuempfinden…fast schon universell =)
lieber gruss