Mittwoch, 10. Dezember 2008

Beinahe besinnlich

Trübe, erschöpfte Vorstadtgesichter
gleiten glanzlos durch glitzernde Gassen,
die brüllen: schenken, kaufen, verprassen.
Lustlos lahm leuchten leidende Lichter.

Termine rasen schneller und dichter,
weil Pflichten Licht keine Lichtung lassen,
verpassen Massen das Sinn-Erfassen,
strudeln haltlos im Vorweihnachtstrichter.

Das Ende kommt am heiligen Abend,
wenn Kinder, an Gaben sich labend,
nicht wissen, warum es Geschenke gibt.

Weil einer kam, den die Welt heute ehrt,
der uns Toleranz und Hingabe lehrt,
einer, der selbstlos und aufopfernd liebt.

2 Kommentare zu „Beinahe besinnlich“ »»

  1. Die Tine sagt:

    Hey, ist schön geschrieben!

    Aber findest Du das nicht alles ein wenig pessimistisch beschrieben?

    Liebe Grüße,
    Deine Tine

  2. Tanni sagt:

    Ach das ist ja so schön.
    Die Tanni

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