Mittwoch, 10. Dezember 2008
Beinahe besinnlich
Trübe, erschöpfte Vorstadtgesichter
gleiten glanzlos durch glitzernde Gassen,
die brüllen: schenken, kaufen, verprassen.
Lustlos lahm leuchten leidende Lichter.
Termine rasen schneller und dichter,
weil Pflichten Licht keine Lichtung lassen,
verpassen Massen das Sinn-Erfassen,
strudeln haltlos im Vorweihnachtstrichter.
Das Ende kommt am heiligen Abend,
wenn Kinder, an Gaben sich labend,
nicht wissen, warum es Geschenke gibt.
Weil einer kam, den die Welt heute ehrt,
der uns Toleranz und Hingabe lehrt,
einer, der selbstlos und aufopfernd liebt.
11. Dezember 2008 um 13:39
Hey, ist schön geschrieben!
Aber findest Du das nicht alles ein wenig pessimistisch beschrieben?
Liebe Grüße,
Deine Tine
13. Dezember 2008 um 14:00
Ach das ist ja so schön.
Die Tanni