Dienstag, 16. Dezember 2008

Küssende Muse

Ohne dich wären die Sonette Skelette,
Terzinen Ruinen, die Jamben nur Schein.
Wo bliebe die Liebe, wenn ich dich nicht hätte,
Wem nützte mein Geben, mein Leben, mein Sein?

Diese Worte wären bloß reimende Zeichen,
gefühlsarme Tinte auf hellem Papier.
Was sollten die lieblosen Zeichen erreichen?
Ohne innige Inspiration von dir.

Ein Kommentar zu „Küssende Muse“ »»

  1. Tine sagt:

    Eigentlich mag ich keine Gedichte. Aber von deinen mag ich viele :) Dieses hier gehört eindeutig dazu. Schöni.
    Und: Weiter so :)

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