Mittwoch, 29. Juli 2009
Holocaustmahnmal, Berlin
Am Berliner Reichstag mahnen
Quader, wogen schwarz und schwer
Diese glatten, hohen, zahmen
Steine stechen aus dem Teer
Schweigend für die fernen Toten
klagen sie das Gestern an
sie sind eindringliche Boten
gegen kalten Rassenwahn
Auf den Steinen, auf den Quadern
Liebespaare, Freude, Tag
Blut in der Geschichte Adern
Blut, das fließen, wärmen mag
So decken Lachen, Küsse, Licht
diese Stätte leise zu
Uns entgeht die Mahnung nicht
und die Toten finden Ruh’
5. Oktober 2009 um 16:57
wie bist du darauf gekommen darüber ein Gedicht zu schreiben?
warst du schon dort? auch unten in dem Museum?