Mittwoch, 30. September 2009
zugzwang
stadt um stadt tragen mich gleise
in stunden welten weg von dir
Wir wünschen angenehme Reise
beklemmung klemmt sich fest in mir
die reserven deiner worte
aufgezehrt bis auf den grund
deine blicke, die ich horte
erinnern mir die seele wund
hilflos sehe ich wie bäume
bäume jagen an der scheibe
bette meinen kopf und träume
dass ich zu dir komm und bleibe
4. Oktober 2009 um 19:18
Danke.
5. Oktober 2009 um 16:58
wunderschön
5. Oktober 2009 um 17:48
Einfach überragend. Bin froh, dass du endlich wieder kreativ warst. Das freut mich wirklich sehr. So top. Hab deine Gedichte vermisst. Jetzt bin ich glücklich
6. Oktober 2009 um 15:28
Grandios! Drei Strophen, aber doch so viel mehr Inhalt. Vor allem, dass du, bis auf den dritten Vers, alles klein geschrieben hast, finde ich, gibt dem Gedicht den besonderen Ausdruck.
124
9. Oktober 2009 um 17:38
Eines der großartigen Dinge am Betrachten von Wörtern (auf Papier) ist, dass die Bedeutung und nicht die Lautstärke zählt. Ein Wortmaler muss weder schreien, um gehört zu werden, noch muss er sich Sorgen machen, dass ein Flüstern zu leise wäre um wahrgenommen zu werden.
Selbst in absoluter Stille kann man laut sein. Selbst im größten Lärm kann man leise sein und immernoch eine Nachrichten übermitteln.
Ein sehr leises Gedicht mit einer schönen Bedeutung!
13. November 2009 um 02:01
Hallo David,
zwar etwas spät, aber ich wollt dir trotzdem sagen, dass mir das sehr gut gefällt
Gruß aus tralien.
2. Dezember 2009 um 03:29
Die zweite Strophe… zu gut.
31. Dezember 2009 um 00:25
Zur Zeit mein Lieblingsgedicht. sehr schön und sehr traurig und vor allem unglaublich ausdrucksstark. wunderbar.