Dienstag, 5. Oktober 2010
Am Rhein / Du fehlst
Wie friedlich fließt doch Vater Rhein
am Deich bei Pappeln, Weiden, Eichen
Und glanzvoll bricht der Sonne Schein
durch Herbstluft, golden, Winter weichend
Was war, was lebte, ist verwelkt
Für alle Zeit schien es zu blühen
Und blutet aus auf totem Feld
erstickt, um Würde noch bemühend
Der Rhein nimmt Tod und Trennung auf
und Leid und was in ihn will fliehen
nimmt sommers, winters seinen Lauf
wie er muss Leben, Lieben fließen
9. Oktober 2010 um 18:19
Hm.
Was?
Schön, aber traurig…
21. Oktober 2010 um 20:39
Wunderschön.